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Portfolio

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Das Origami ([oʀiˈɡaːmi],  (japanisch  折り紙) von oru für „falten“ und kami für „Papier“) ist die Kunst des Papierfaltens. 

Im Jahr 610 wurde das Papier durch buddhistische Mönche von China nach Japan gebracht, wo das Papierfalten in der Muromachi-Zeit (1333–1568) eine erste und in der Edo-Zeit (1603–1868) eine zweite Blüte erlebte. Da Papier zu jener Zeit recht teuer war, war es vermutlich zeremoniellen Faltungen vorbehalten, wie etwa für Noshi (ein zeremonielles Origami. Sie symbolisieren die guten Wünsche an jemand anderen und werden in der Regel als Grußkarte verschenkt) 

Wikipedia

Formen

shapes  

das Märchen, das vom Leben erzählt.

es war einmal ein Papier, welches sich formt. Formt in viele Formen. Färbt in viele Farben. doch brauch es auch deine Hände, die es liebevoll und gewollt falten, um die Kraft und Potentiale, die schon lange in ihm schlummern, zu ent-falten.

sowie deine Sinne, um sich wahrzunehmen.

~~~

 

 

 

 

 

 

dieses Narrativ spiegelt meine Herangehensweise wieder, vermittelt einen Eindruck meiner Arbeit und macht Qualitäten sichtbar, welche essenziell für ein Begegnen mit sich und der Welt sind.

 

die gewählten Figuren sind Symbole für explizite Ansätze und künstlerische Strategien, welche ich in sozialkünstlerischen Räumen einfließen lassen möchte.

                 drücke auf die Symbole um mehr zu erfahren...

die Formen des Lebens

...oder scrolle runter...

Die Figuren

 
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Die Krone

Selbstexploration

Experimentelle Künste eignen sich hervorragend um sich selber zu begegnen.

 

Wenn der kreative Fluss so gefördert wird, dass persönlichen Themen, Gefühlen und spontanen Impulsen Raum gegeben wird, kann das entstandene Werk, sowie der Prozess, mir meist auf erstaunlich offensichtlicher Weise mein Innerstes spiegeln.  Mit verschiedenen künstlerischen Strategien möchte ich eine authentische Wertschätzung sich selbst gegenüber sensibilisieren und eine innere Haltung in Menschen kreieren, welche sich über die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft hinwegsetzt und ein achtsameres Leben kreiert.

Dieses Potential ist der Hauptanteil meines sozial-künstlerischen Settings.

Fragen hierfür könnten sein:

Wie nehme ich wahr? 

Was sagt meine Wahrnehmung über meine Sicht auf die Welt aus?

Was sagt meine Sicht auf die Welt über mich aus?

Innerhalb des Prozesses wird meist einiges über das eigene Empfinden und Erfahren ersichtlich, was vorher eventuell nicht greifbar war, da der künstlerische Raum neue Perspektiven und Herangehensweisen aufzeigt.

Selbstexploration ist der Kern. Hierfür sind weitere Rahmungen und Strategien hilfreich, welche ich im Folgenden darstelle.

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Der Fuchs

Improvisation

 

"Improvisation ist die Methode, Neues zu entdecken, auf unerwartete Ideen zu kommen [und] sich selbst zu überraschen [...]."

Reinhard Gagel 

Über die Musik bin ich zur Improvisation gekommen.

Oder besser gesagt; die Improvisation hat mich neu an die Musik herangeführt.

Improvisation und spielerisch an die Dinge ran gehen, ist ein Kernelement für mein Erschaffen einer Selbstexploration.

Über den freien Zugang der Improvisation und der darin verpackten Fehlerakzeptanz, können neue Wege entdeckt und unerwartete Potentiale ausgeschöpft werden.

Musik und Klang spielt eine zentrale Rolle in meinem Erleben und ich möchte Menschen wieder dafür sensibilisieren auf neue Weisen sich und ihr Umfeld wahrzunehmen. Neu hinzuhören. 

Musik ist überall. Kannst du sie hören?

Über den Inhaltlichen Rahmen meines Angebots hinaus, ist die Improvisation auch in meiner Herangehensweise und inneren Haltung wieder zu finden.

Ich weiß vorher nicht was in einer Begegnung, einem Workshop, einer Jam Session, ect. passiert, da ich das was da ist aufgreife und Raum und Akzeptanz gebe zu existieren und sich weiter zu formen.

Dadurch entstehen immer neue Momente, welche von vorherigen Erfahrungen, in ähnlichen Situationen und den Strategien die ich in meinem Studium lernte, getragen und angereichert werden.

 
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Das Boot

Entdeckungsgeist

"Um dich zu verstehen, musst du auch die Sichtweisen der Anderen sehen."

Wenn die spielerische Offenheit sensibilisiert ist, offenbart sich uns ein scheinbar unendliches Feld der Entdeckungs- und Forschungskultur. Alles kann aufgegriffen, betrachtet und erforscht werden um uns die Welt immer wieder von neuem greifbar zu machen.

Ich kann einen alltäglichen Gegenstand entfremden, anders erfahren und ganz neue Potentiale aus ihm schöpfen und schule so meine Wahrnehmung auf die Welt für eine weitere Perspektive.

Forschen bedeutet mein unmittelbares Umfeld im Hier und Jetzt verstehen zu wollen. Den Sachen auf den Grund zu gehen. Neue Perspektiven zu finden und zu kreieren. Wirkmechanismen zu spüren und meine Sensoren (Sinne) immer wieder neu einzustellen um ein möglichst wahres Bild von der Welt zu erhalten.

Ich will Menschen erfahrbar machen, dass ihr Wahrnehmungsbereich begrenzt ist, aber es in ihrer Macht liegt diesen zu definieren, indem er sensibilisiert und bewusst gemacht wird.

Um dich zu verstehen, musst du auch die Sichtweisen der Anderen sehen.

Aus dir heraustretend in andere Welten eintauchen.

Dir erlauben einmal durch die Augen anderer zu blicken und versuchen zu verstehen, was es bedeutet Du zu sein und nicht das Andere.

 
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Die Robbe

Gruppenprozesse

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Sich in hohem Maße mit sich selber zu beschäftigen und dies auch in Abgrenzung mit dem "Anderen" zu tun, bedeutet auch, sich innerhalb einer Gruppe oder Umfeld zu positionieren und definieren zu müssen. 

Dies kurbelt Gruppenprozesse an, welche die persönlichen Themen spiegeln und so durch Konflikte, Reibungen, Akzeptanz und einer generellen Gruppendynamik das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, sowie der persönliche Prozess bereichert werden kann.

Gruppenprozesse bewusst zu begleiten ist mir ein Anliegen, da dies ein Thema ist welches in der heutigen digitalen Welt vermehrt in den Hintergrund gerät.

Viele Missverstände sind darauf zurückzuführen, dass Menschen vergessen haben wie sie sich anderen öffnen. Ich will erreichen, dass Menschen verschiedene Standpunkte beziehen können und trotzdem einander Akzeptanz und Wertschätzung entgegenbringen.

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Das Haus

Rahmungen

 

Die richtige Rahmung einer sozial künstlerischen Selbstexploration, eingebettet in dynamischen Gruppenprozessen, ist von großer Wichtigkeit.

Zum einen, da viele sehr persönliche und zum Teil schwere Themen aufkommen können und diese von einem professionellen Rahmen aufgefangen werden müssen.

Und zum anderen, da die Teilnehmenden sich erst durch einen klar definierten Raum in und zu ihm positionieren können. Außerdem ist es mir wichtig den Raum so zu füllen, dass jede und jeder gesehen und wertgeschätzt werden kann, sodass auch Menschen sich abgeholt fühlen, die sonst eher weniger Raum einnehmen.

Der Raum besteht aus Liebe, Achtsamkeit, Akzeptanz, Sicherheit und Mutmacher*innen.

Du darfst dich geborgen fühlen, ankommen können, deine Bedürfnisse erwecken, herausholen, teilen und streicheln wollen. 


Du sollst den Mut haben in diesem Raum Konflikte mit dir und zu anderen einmal herauszulassen, auszusprechen, anzuerkennen, sie wertzuschätzen.

 

Du sollst dürfen.

Du darfst nicht müssen.

Du kannst sein.

 
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Die magische Box

Reflexion & Transformation

"Selbst und Welt können sich fortgesetzt verändern und doch in Resonanz bleiben, und mehr noch, es sind just Resonanzerfahrungen und -beziehungen, durch die sie sich wechselseitig (im Sinne einer Anverwandlung) transformieren."

Hartmut Rosa

Um dies alles aus dem sicheren, gesteckten und vielleicht auch abstrakten Rahmen heraus erhalten zu lassen und einige Erfahrungen und Erlebtes konkret im Alltag integrieren zu können, plane ich am Ende eines solchen Tages gerne reichlich Zeit ein um das Erfahrene noch einmal zusammenfassend zu reflektieren und  mit einem Austausch die Überführung in das Alltägliche heranzuführen.

Dies gestaltet sich von Setting zu Setting natürlich unterschiedlich. 

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Die Transformation bezieht sich nicht nur auf die eigene Entwicklung. Mir ist es auch ein Anliegen auf gesellschaftlicher Ebene ein Veränderungspotential in die Welt zu tragen. Dies geschieht, wie ich finde, schon wenn in jeder/m  Einzelnen von uns eine Änderung passiert. Jedoch begleiten mich immer mal wieder auch gesellschaftsrelevante Themen, welche ich in meiner Rahmung mit integriere.

Diese sind zum Beispiel die Öffnung der eurozentrischen Perspektive,

Entfremdung, Schnelllebigkeit, die Natur - Stadt Inkohärenz, Marginalisierung,..

mein Angebot

 

Mit Hilfe der Origami Figuren habe ich dir einzelne Bestandteile meiner Arbeit vermitteln wollen, sodass du ein Bild davon bekommst, worin meine Motivation und Intention begründet ist.

Mein Angebot jedoch, ist sehr breit gefächert und kann von Setting zu Setting und Menschen zu Menschen variieren.

Also lass' mich dir mein Angebot so formulieren:

Ich arbeite mit Menschen, aus verschiedenen Kontexten. Gemeinsam soll ein Raum geschaffen werden, worin wir uns über künstlerische Mittel neu erfahren können. Sei es auf persönliche Themen bezogen (Supervision) oder rein spielerisch/ explorativ, um neue Herangehens- und Sichtweisen zu finden und so in einen kreativen Ausdruck zu kommen.

Meine Mittel sind intermedial. Ich arbeite gerne und primär mit Musik und Klang. Hierfür  habe ich ein großes Instrumentarium zur Verfügung, welche sich auf Grund ihrer einfachen Zugänglichkeit bestens dazu eignen, Menschen (wieder) an die Musik heran zu führen.

Diese Musikinstrumente habe ich während  meines Praktikums bei dem Klangkünstler Jochen Fassbender gebaut. Sie eignen sich hervorragend  um in der Natur zu musizieren, da sie aus Naturmaterialien gefertigt sind.

 

Doch auch das Sensibilisieren des eigenen Körpers, durch Bewegung und Tanz, ist Teil meiner Arbeit. Sowie der Ausdruck auf plastischer und poetischer Ebene, welcher manchmal seinen Platz in Kombination zu den Klängen findet.

Konkrete Workshopkonzepte und Inhaltliche Bestandteile und Themen meiner Arbeit formen sich erst, wenn ich weiß was der Kontext ist, innerhalb dessen sie stattfinden. 

Die Zielgruppe kann jede sein;

Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen,...

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Quarzröhrenspiel 

Lithophon (Schiefer)

Röhrenglockenspiel (Kupfer)

© by Jochen Fassbender 

Du möchtest mit mir zusammenarbeiten?

dann melde dich gerne und wir können gemeinsam konkret werden!

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